Klassenstufe 5

Ein Schultag im Wald – Projekttag der 5a (26.11.2020)

Lange hatte sich die Klasse 5a auf diesen Tag gefreut. Nun war es nach den anstrengenden Wochen des Coronaschulalltages endlich soweit und ein etwas anderer Tag mit viel Abwechslung wartete auf die Schüler. Am 26.11.2020 machte die Klasse sich auf, Schule an einem anderen Ort zu erleben. Doch nicht nur der Ort war ungewöhnlich, sondern auch die Inhalte, des von Eltern und Lehrern geplanten Tages. Die in diesem Schuljahr neu zusammengesetzte Klasse 5a sollte nicht etwa neue Rechenarten oder Vokabeln lernen. An diesem Tag sollten Sie vor allem die Möglichkeit bekommen, ihr Gemeinschaftsgefühl zu stärken und ihre Dynamik und ihr Potential als Klassengemeinschaft zu erfahren. Es ging darum an Konflikt- und Kommunikationsfähigkeiten zu arbeiten, Selbst- und Fremdwahrnehmung zu verbessern, Kritik- und Teamfähigkeit zu erlangen und Entscheidungsfähigkeit und Empathie zu entwickeln.

Ohne zu wissen, was Sie erwartet, begann der Schultag, wie sonst auch, zur 1. Stunde mit dem Eintreffen in der Schule. Hier wurden zunächst die Erwartungen der Kinder an den Tag gesammelt und besprochen. Bevor es aber losgehen konnte, war die Aufmerksamkeit aller Schüler gleich gefragt. Herr Hollman erklärte den aufmerksam lauschenden Kindern die Funktionsweise eines Kompasses und die Navigation mit Hilfe von Marschzahlen.

Danach ging es, dem Novemberwetter trotzend und ohne Handy an die frische Luft. Ausgestattet mit einem Kompass, einer Karte und den nötigen Marschzahlen navigierte sich die Klasse durch Bad Doberan und immer tiefer in den nahe gelegenen Kellerswald. Kleine Markierungen halfen dabei, die Richtung immer wieder neu zu bestimmen. Dabei führte der Kompass die Kinder nicht nur auf den Wegen entlang, sondern auch quer durch den Wald, durch unwegsames Gelände vorbei an frischen Wildschweinspuren und riesigen, durch Stürme abgerissene Äste. Begleitet durch Herr Both (Revierförster des Kellerswaldes) verfolgten die Kinder immer wieder gespannt seine Ausführungen, konnten mit ihrem Wissen glänzen, aber auch viel über den Wald, die Pflanzen und Tiere lernen, sehen und anfassen.

Während der gesamten Zeit wurde auch immer wieder Müll gefunden, der in einem extra mitgebrachten Eimer gesammelt und anschließend aus dem Wald entfernt wurde.

Plötzlich stand die Klasse vor einem riesigen umgestürzten Baum. Hier wurde das Lager errichtet, sich zunächst gestärkt und endlich die erste Aufgabe erklärt. In Gruppen sollten sich die Kinder im Anschluss in der Nähe des umgestürzte Baumes verteilen und zusammen an einer Kugelbahn arbeiten, in der eine Kugel über eine Distanz von mindestens 5m über eine Brücke, durch einen Tunnel, durch eine Links- und eine Rechtskurve  und eine Schanze rollen sollte.

Eifrig und ideenreich machten sich die Gruppen mit lustigen Namen wie „TKMAX“ oder „die Rollies“ an die Arbeit und nutzten dabei nur das, was der Wald ihnen zur Verfügung stellte.

Über eine Stunde berieten, sammelten, werkelten und probierten die Gruppen mit viel Hingabe. Nach abgelaufener Zeit besprach die Klasse, welche sozialen und personalen Fähigkeiten benötigt wurden und unter welchen Bedingungen eine Lösung der Aufgabe gelang. Dabei kamen ihre eigenen, aber auch vor allem die Stärken der anderen hervor. Wichtig war dabei die Erkenntnis, dass alle nötig waren, um ein tolles Ergebnis zu erreichen. Danach wurde gemeinsam jede Bahn auf ihre Funktionalität geprüft, tolle Ideen gelobt und jeder Erfolg bejubelt und bestaunt. Anschließend prämierte die Klasse selbst die beste Bahn.

Nachdem sich alle vergewissert hatten, dass kein Müll zurückgeblieben war, brach die stolze Klasse nach getaner Arbeit in Richtung der zweiten Station auf. Wieder ging es quer durch den Wald vorbei an riesigen Baumstämmen auf denen die Kinder, sich gegenseitig unterstützend, aneinander vorbei balancierten. Es wurden Blätter gesammelt, Bäume und Käfer bestimmt und fleißig Müll gesammelt, der dort nicht hingehörte.

Schließlich kam die Klasse an eine Feuerstelle. Hier konnten sich die Kinder nach langem Marsch und fleißiger Arbeit durch am Lagerfeuer gegrillten Würstchen stärken. Ein weiteres Spiel verlangte erneut Geschick und Kooperationsfähigkeit. Satt und voller toller Eindrücke nach einem Tag im Wald ging es wieder in Richtung Schule.

Dort angekommen wurden die Fundstücke gesichert, die später zusammen mit Bildern und anderen Dingen vom Tag auf zwei großen Plakaten als Erinnerung festgehalten werden sollten. Anschließend reflektierten alle Teilnehmer noch einmal das Erlebte und Erlernte und verglichen diese mit ihren Erwartungen. Müde, aber sehr zufrieden ging dieser außergewöhnliche Schultag zu Ende. Ein großes Dankeschön an alle, die diesen so besonders und erlebnisreich machten.

A. Ritter, Klassenleiter der 5a

Verkehrserziehung Kl. 5

Am 10.09. und 11.09.2020 findet bei uns ein Verkehrserziehungsprogramm „Achtung Auto“ durch den ADAC statt. Anbei die Presseinformation vom ADAC.

Fächerübergreifende Projekte

Unser Projekt „Tiere“ verbindet den Biologieunterricht mit anderen Fächern, z.B. mit dem Englischunterricht, dem Deutschunterricht, dem Geografieunterricht und dem Mathematikunterricht. Es beginnt mit einer Einführung und dem ZOO – Besuch in Rostock.

Den Kindern wird deutlich, dass für eine umfassende Bearbeitung eines Themas verschiedene Fachgebiete genutzt und miteinander verbunden werden können.

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